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Notfallzulassung gegen den Apfelblütenstecher
Notfallzulassung gegen den Apfelblütenstecher
(Aerzen). Gegen den Apfelblütenstecher darf ab sofort in Kernobstanlagen (ökologischer Anbau) mit dem Insektizid Spruzit Neu vorgegangen werden. Die Notfallzulassung gemäß § 53 EG-VO gilt bis zum 14.6.2019. Seit dem 15.2.2019 ist Spruzit Neu, wie im vergangenen Jahr, gegen den Apfelblütenstecher im Rahmen der Notfallzulassung einsetzbar. Die Anwendung erfolgt tagsüber an den ersten warmen Märztagen. Dann verlassen die Käfer ihre Winterverstecke und suchen nach Knospen zur Eiablage. Die Aktivität der Käfer lässt sich durch Klopfproben prüfen. Nach einigen Tagen sollte die Anwendung wiederholt werden. Spruzit Neu enthält als Wirkstoff sowohl Natur-Pyrethrum also auch Rapsöl. Es gelangt über Hautöffnungen in den Insektenkörper und führt zu einem raschen Absterben der Schädlinge. Für Warmblüter hat das Insektizid nur eine geringe Toxizität. Natur Pyrethrum wird durch Sonnenlicht und Sauerstoff rasch abgebaut. Dadurch ergibt sich eine kurze Wartezeit. Meist Mitte März beginnt der Fraß des Apfelblütenstechers an den Knospen. Nach etwa drei Wochen legen die Weibchen ihre Eier in die Blütenknospen. Die gelblichen, fußlosen Larven, die sich daraus entwickeln, fressen die inneren Blütenorgane. Bei einem Befall mit dem Apfelblütenstecher öffnen sich die Blüten nicht. Sie verbleiben im Ballonstadium und vertrocknen. Nach der Verpuppung verlässt der Käfer die eingetrocknete Blüte durch ein seitliches Fraßloch. Schon ab Juli suchen die Käfer die Überwinterungsquartiere auf, die sich meist in Borkenrissen von Waldbäumen finden. Daher ist gerade bei Anlagen in Waldnähe eine verstärkte Kontrolle notwendig.
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